Blitzerwarner

Schützt

Blitzmarathon 2014

Ab Donnerstag, 18. September, 6 Uhr, findet wieder 24 Stunden lang der bundesweite Blitzmarathon statt. Ob dies auch wirklich nur für die Verkehrssicherheit stattfindet wird immer mehr bezweifelt.

Hintergrund
Der Idee von dem Blitzmarathon ist formal eine Reaktion auf die dortige Zunahme der Verkehrstoten im Jahr 2010. Der erste Blitzmarathon die stattfand war im Februar 2012 in Nordrhein-Westfalen. Bis jetzt gab es da bereits sechs Blitzmarathons. Das Finanzamt in Nordrhein-Westfalen ist sicher auch nicht unglücklich mit diese Blitzmarathons. Die „Steuereiname“ ist mit diese Aktion immer sehr gut und damit werden die Löcher in die Staatskasse schön wieder gefüllt.

Weshalb?
Der Blitzmarathon hat als, offizielles, Ziel vor allem die Autofahrer nachhaltig zu langsamerem Fahren zu motivieren und so die Zahl der Verkehrstoten zu senken. Die Aktion verdeutlicht das Risiko, zu jeder Uhrzeit und an jedem Ort mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt zu werden. Im echten Leben sollen während die Blitzmarathon sicher mehr Menschen als normal sich bewußt sein das Sie nicht zu schnell fahren sollen, aber das nur weil man informiert ist das es ein Blitzmarathon gibt und man kein Lust in Bußgeld und/oder Punkte hat. Nächste Tag fahren die meisten wieder genau wie immer. Und Menschen mit ein Blitzerwarner oder Radarwarner werden am 18. September etwas öfter gewarnt, weil es mehr Radarfalle gibt.

Versteckte Steuereiname
Auf dem ersten Blick ist der Idee von ein Blitzmarathon gar nicht schlecht, etwas repressives gegen den Verkehrstod auf die Straßen und Autobahne in ganz Deutschland tun, ist etwas was jedem normal denkendes Mensch absolut unterstützt. Aber wenn man sich doch die Jahresstatistiken anschaut in bezug zu die Verkehrstoten in absoluten Zahlen auf alle Straßen und Autobahne in alle Bundesländer an, dann entdeckt man das diese Zahlen von Jahr zu Jahr sinken. Damit kommt dann doch das Gefühl das Marathonblitzen von mehr als 10.000 Polizisten mit Radargeräten und Lasern in 24 Stunden jedoch andere Ziele, nämlich die trotz immenser Steuereinnahmen die klammen Haushaltskassen der Länder und Kommunen ad hoc ein bißchen aufzufüllen mit Verwarn- und Bußgeldern, direkt von der Straße abgezockt. Das Auto wird, wie so oft, genutzt als Milchkuh.


Mehr Informationen: http://www.radarwarnerlegal.de/