Webers Moldawienprojekt

Januar 2016

Liebe Freunde

Ein speziell schöner Anlass bewegt uns dazu, in dieser Wintersaison für vier Monate in der Schweiz zu sein. Am 7. Dezember durften wir unsere kleine Prinzessin HANNAH Olivia in unserer Familie willkommen heissen.

Nun bleiben wir noch weitere zwei Monate in der Schweiz um dann anfangs März wieder nach Moldawien aufzubrechen, wo ein sehr spannendes Jahr auf uns wartet, in welchem Projektideen konkreter werden, welche über die letzten zwei Jahre gewachsen sind.

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Eine Erkentniss aus fast 2 Jahren Versuch Kleinbauern zu unterstützen und zu fördern ist, dass Menschen nur sehr schwer aus dem gewohnten Denkmuster ausbrechen können. Ich habe im letzten Newsletter darüber berichtet. Die positive Entwicklung von Praktikumsteilnehmern hat uns sehr ermutigt, das Projekt "Mold-Swiss Model Farm" weiter voran zu treiben.

Gerne stellen wir euch unter folgendem Link das Projekt vor, in welchem sich auch mein Cousin Urs Ledermann engagieren wird. Auf diese Zusammenarbeit freuen wir uns sehr.

Mehr Infos dazu gibt es auch an einem Infoabend, Details und Anmeldung dazu am Schluss.

(Projektbeschrieb ist auch in English oder Romana verfügbar.)


"Mold-Swiss Model Farm" machen wir in Partnerschaft mit Kingdomparadigm. Wir hoffen durch unsere Erfahrungen auf der Model Farm, viele unserer Kingdomparadigm Projekte positiv zu beeinflussen.

Mehr zu Kingdomparadigm findest du auf unserer Homepage oder in unserem Newsletter. (leider nur in Englisch verfügbar)

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Meine Schweiz

Analog zum üblichen "mein Moldawien" wollen wir euch auch einen kurzen Einblick geben, was uns während unserem vier monatigen Aufenthalt in der Schweiz so bewegt.
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Tobias

So lange in der Schweiz zu sein, ist für mich eine echte Herausforderung. Nicht dass es allzu schwierig wäre, sich an Pünktlichkeit, Sauberkeit, Qualität, usw. zu gewöhnen, dies sind alles Qualitäten, die ich an der Schweiz eigentlich sehr schätze.

Aber vier Monate sind zu lange um sich einfach wie in einem Urlaub zu entspannen aber auch zu kurz, um eine sinnvolle und spannende Arbeit zu starten. Auch weil ich noch einiges für unsere Projekte in Moldawien zu erledigen habe und einmal pro Monat nach Moldawien reise.

Von hier aus in Moldawien dran zu bleiben ist gar nicht so einfach, weil es einen emotionalen Effort und eine sehr bewusste Entscheidung braucht, um die Situationen, Freuden und Nöten unserer Moldawischen Freunde und Partner hier in der Schweiz an sich heranzulassen, da die Lebensrealität hier und dort einfach so verschieden ist.

Und so bleibe ich manchmal mit dem Gedanken: "Was tue ich eigentlich hier? Wenn ich dort wäre, hätte ich ein klares Ziel und eine klare Vision!", auf der Strecke. Vielleicht kennst du das ja auch ...

Nun ich probiere mich in dieser speziellen Zeit darauf zu besinnen, was mir in meinem Leben und Wirken wichtig ist, welche Werte ich vorleben und weitergeben will und merke dann, dass die Sachen, die mir wirklich wichtig sind gar nicht so stark vom Ort abhängig sind. So kann ich Gott und meinen Nächsten genau so gut in der Schweiz wie auch in Moldawien lieben und ehren. Ich kann auch hier mehr in das Potential und in die Fähigkeiten von Menschen glauben, als diese dies oft selbst können. Mir steht nichts im Wege, hier einen überschwänglich liebender und ermutigender Vater für meine Kinder zu sein. Genauso kann ich hier einen Sohn meines himmlischen Vaters sein und bei all meinen zum Teil (zu) grossen Ideen auf seine übernatürlichen Ressourcen und sein Eingreifen bauen und vertrauen.

Praktisch sieht das für mich so aus: Ich versuche mich mit etwas praktischer Arbeit auf dem Hof meiner Eltern zu betätigen, engagiere mich in der Gemeinde, treffe mich mit vielen Menschen die mich ermutigen und ich (hoffentlich) auch sie, werbe und organisiere für die Projekte in Moldawien, für welche wir aber momentan weder das Geld noch all die richtigen Menschen und Leiter haben und schliesslich habe ich noch eine ganz tolle Familie zu der ich Sorge tragen darf und die ich ganz fest vermisse während meinen Reisen nach und in Moldawien.


Ich wünsche dir und mir, dass wir im 2016 mehr erleben wie die Werte, Überzeugungen und Wünsche die Gott in unser Leben gesät hat, an jedem Ort und in jeder Situation anwendbar und lebensverändernd sind.

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Simone

In diesem Newsletter ist es dran einfach mal meine Dankbarkeit auszudrücken!


Ich bin Gott unglaublich dankbar für mein Leben, ein Leben voller Wunder!

Eine wunderschöne, gesunde Tochter hat er uns geschenkt, mit einer schnellen und problemlosen Geburt und Hebammen, die uns einzigartig während der Geburt und im Wochenbett unterstützten.

Nach dem Josia nach einer Woche noch fragte: „wann können wir den Hannah wieder ins Spital zurückbringen? Sie wohnt doch dort?“, haben sich nun die zwei grossen Brüdern mit der neuen Familiensituation gut abgefunden und haben ihr Schwesterchen sehr gerne. Ich bin sehr stolz auf sie.

Speziell danke ich Gott für Tobi, welche er an meine Seite stellte! Er unterstützt und liebt mich und unsere Kinder aus vollem Herzen. Er ist der beste Papi und Ehemann!

Ich bin auch über meiner Familie: Eltern, Schwiegereltern und Geschwistern sehr dankbar. Es ist ein Privileg, dass wir uns hier in der Schweiz immer noch so zu Hause fühlen dürfen und so grosse Unterstützung bekommen. Es ist so schön zu sehen, wie sie voller Passion Grosseltern und Gotti und Götti zu unseren Kindern sind!

Ich danke Gott all unseren lieben Freunden hier in der Schweiz und in Moldawien! Es tut gut zu wissen, dass wir nicht alleine durch die Welt gehen, sondern einander haben!


Ich fühle mich so geliebt!

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Bitte nicht verpassen ! "Mold-Swiss Model Farm" Infoabend




oder


An diesem Abend erfährst du alles Wissenswertes über das Projekt "Mold-Swiss Model Farm" und ein paar Infos über die allgemeine Arbeit serve-east in Moldawien.


Interessiert?!


Bitte Melde dich mit dem Formular unterhalb an.

La revedere!

Wir wünschen euch ein gutes neues Jahr gefüllt mit viel SHALOM! (hebräisch für: Unversehrtheit, Heil, Frieden, Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit und Ruhe)


Tobias, Simone, Louis, Josia und Hannah

Kontakt

Wer gerne noch im Gebetsteam sein möchte oder uns finanziell unterstützen möchte, darf sich gerne bei uns melden! Wir sind dankbar für jede Unterstützung!


Mehr Fotos und weitere Infos zu unserer Vision und zum Land Moldawien findet ihr auf unserer Homepage:

www.serve-east.ch/webers



Wir sind momentan über folgende Schweizer Natelnummern erreichbar:


Tobias: 079 392 61 33

Simone: 079 502 28 75